Samstag, 27.08.2022
Bauarbeiten an der Erfttalbahn im August gestartet

Die Verbindung zwischen Euskirchen und Bad Münstereifel wurde durch die Flut im vergangenen Jahr nahezu zerstört. Die beiden Kölner Brückeningenieur:innen Markus Wienhusen und Mojgan Krüger-Mahjouri von der DB InfraGO AG managen gemeinsam den Wiederaufbau der Strecke. Dafür waren sie auch vor Ort unterwegs: „Wir haben durch unsere Besuche vor Ort verstanden, wie wichtig für die Menschen hier in der Voreifel die Verbindung ist“, beschreibt Krüger-Mahjouri ihre Eindrücke. Im August starteten die Bauarbeiten.
Der Zeitplan für die Instandsetzung ist ehrgeizig: Was sonst in fünf bis sechs Jahren erbaut wird, soll nun in zweieinhalb Jahren erledigt sein. Die größte Herausforderung des Wiederaufbaus ist die Hochwasserresilienz. Damit Brücken möglichen künftigen Fluten standhalten können, werden ihre Durchlässe erweitert und ihre Gründung tief in die Erde getrieben. Zudem werden sie aus Stahl und Stahlbeton gebaut: „Auf diese Weise“, sagt Wienhusen, „sind die Brücken besser vor Unterspülung geschützt.“
Mehr über die Arbeit der beiden Brückeningenieur:innen an der Erfttalbahn können Sie hier nachlesen.
Weitere News
Aktuelles

Eifelstrecke: Wochenendarbeiten von Mai bis November
Die Elektrifizierung der Eifelstrecke macht weitere Fortschritte: Vom 1. Mai bis 30. November 2026 führen wir an den Wochenenden Bauarbeiten zwischen Euskirchen und Blankenheim (Wald) durch. Im Mittelpunkt stehen dabei die Modernisierung der Leit- und Sicherungstechnik sowie die weitere Umsetzung des Elektronischen Stellwerks (ESTW) Euskirchen im südlichen Streckenabschnitt.Das neue ESTW bildet die Basis für die geplante Elektrifizierung der Eifelstrecken. Erst durch diese Technik können künftig elektrische Züge auf der Strecke eingesetzt und gesteuert werden. Die Maßnahme trägt somit dazu bei, die Betriebsqualität zum einen langfristig zu erhöhen und zum anderen, den Bahnverkehr umweltfreundlicher zu gestalten.Die Arbeiten erfolgen jeweils freitags 20:30 Uhr bis montags 04:30 Uhr. Bei den Bauarbeiten handelt es sich um eine Wanderbaustelle. Das heißt, die Arbeiten finden nicht gleichzeitig entlang der gesamten Strecke statt, sondern abschnittsweise und zeitlich versetzt. Für die Dauer der Bauarbeiten wird die Strecke an den Wochenenden gesperrt, da die Maßnahmen nur in Zeit-räumen durchgeführt werden können, in denen kein regulärer Zugverkehr stattfindet. So stellen wir sicher, dass der Pendel- und Berufsverkehr unter der Woche weiterhin zuverlässig aufrecht erhalten werden kann.Im Rahmen der Maßnahme werden unter anderem folgende Arbeiten durchgeführt:Verlegung von Kabeln und KabelkanälenHerstellung von Gründungen für neue SignaleErneuerung einzelner BahnübergängeZum Einsatz kommen dabei unter anderem Zweiwegebagger sowie weitere spezialisierte Baumaschinen.Trotz sorgfältiger Planung lassen sich Lärm und Einschränkungen während der Bauarbeiten nicht vollständig vermeiden. Wir setzen alles daran, diese so gering wie möglich zu halten.Bei Fragen und Hinweisen zum Projekt können Sie sich gerne per E-Mail an uns wenden: flut-aufbau@deutschebahn.com

Bad Münstereifel: S 23 fährt nach der Jahrhundertflut wieder auf der Erfttalbahn
Regelmäßiger Zugverkehr seit dem 14.12. • Hochwasserresilienter Wiederaufbau auf rund 13 Kilometern • Modernisierung/Erneuerung von fünf Bahnstationen • Elektrifizierungsarbeiten schreiten gut voran.

Meilenstein beim Wiederaufbau der Eifelstrecke erreicht: Erstmals seit der Flut durchgehende Züge von Gerolstein bis Köln
20 Brücken, betroffene Stationen und 10 Kilometer Bahndamm erneuert • Gesamte Leit- und Sicherungstechnik modernisiert inklusive Bau von zwei elektronischen Stellwerken • Arbeiten für Elektrifizierung gehen weiter • Bausperrungen ab 24. August in verschiedenen Abschnitten erforderlich • Inbetriebnahme und dauerhafter Zugverkehr im Laufe des Jahres 2028.
