Moschemer Mühle

Erfttalbahn von Euskirchen nach Bad Münstereifel

Wiederaufbau von Brücken, Durchlässen, Gleisen und Bahnübergängen läuft seit August 2022 auf Hochtouren

Das Hochwasser der Erft hat besonders die Brücken auf der rund 14 Kilometer langen Strecke der Erfttalbahn hart getroffen: Die Eisenbahnüberführung (EÜ) „Kirspenich“ und die EÜ „Möschemer Mühle“ zwischen Iversheim und Bad Münstereifel wurden gänzlich zerstört und müssen komplett erneuert werden. Die EÜ „Iversheim“ wurde stark beschädigt und wird umfangreich instandgesetzt. Entlang der gesamten Strecke wurden große Abschnitte des Oberbaus, zahlreiche Durchlässe sowie einige BÜs beschädigt, die wieder instandgesetzt werden. Ein Durchlass nahe der EÜ „Kirspenich“ muss gänzlich erneuert werden. Dabei wird besonders auf Hochwasserresilienz geachtet: Um besser für künftige Starkregenereignisse aufgestellt zu sein, wird der Durchlass an einer anderen Position und mit größeren Abmessungen neu aufgebaut. Dadurch soll die EÜ „Kirspenich“ entlastet werden.

Seit Anfang August 2022 finden die Instandsetzungs- und Wiederaufbauarbeiten auf weiten Teilen der Strecke parallel an verschiedenen Stellen statt. Das Ziel: Bis Ende 2023 soll die Erfttalbahn wieder fahren können.

Aufgrund der enormen Schäden an dieser Strecke hat die DB im Jahr 2021 zunächst eine detaillierte Schadensanalyse durchführen müssen. Auf dieser Basis konnte die DB die Leistungen im Frühjahr schließlich an die Baufirma vergeben. Kurz darauf hat die Baufirma bereits mit den erforderlichen Rückbauarbeiten am Oberbau und an den Brücken begonnen.

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